Es lebte einmal ein Land. Das Land war klein und hatte Waelder, kleine Fluesse und einfache Menschen. Die Welt wollte seine Waelder nicht sehen, daher baute das Land inmitten der Waelder einen grossen weissen Berg, den man aus der weiten Ferne sehen kann.Vom Berg sieht man die maechtige Felsen der Alpen und das blaue Adriatsche Meer. Die Welt wollte vom Land nichts wissen, daher liess das Land seine Gewaesser nicht in die nahliegende Adria fliessen, sondern in das fernliegende Schwarze Meer. Die Welt wollte seine Fluesse bewundern, daher lies das Land seine Gewaesser in die dunkle unterirdische Welt fliessen, wo die Fluesse eine wunderbare Hoehlenwelt mit zahlreichen geheimnisvollen Wasserfaellen, wasserschluenden und Felsenschmuck bildeten. Auf der Oberflaeche entstanden viele romantische Seen, die geheimnissvoll ans Tageslicht kamen und wieder verschwanden. In denn Seen konnte man in einem Jahr fischen, jagen, saeen und ernten .Die Welt wusste nicht die Leute des La
ndes zu schaetzen, daher tauchte unter den Leuten der beruehmte Volksheld, mit dem Namen Martin Krpan, auf. Allen Machthabern zum Spott schmuggelte er auf seiner Stute das verbotene Salz.Er konnte schwere Lasten ganz leicht tragen und kam alle Gegner auf. Die ehemahliege Kaiserstadt Wien rettete er vor dem tuerkischen Feind.
Sein Haendedruck War stark und wem er seine Hand reichte, konnte ihn nicht mehr vergessen. Davon wurde dieses Land bekannt.Die gelehrten Reisenden haben das Land mit dem Namen der Karst von Notranjsko beschrieben. Unter Kulturleuten ist es als das Gebiet als das Land des Volkshelden Martin Krpan bekannt.

Das Land lebt immer noch. Es ist jetzt die Zeit gekommen, das Land mit uns kennenzulernen.

(Quelle: Dober dan, Krpanova dežela – Sprehodi po notranjskih poteh, Seite 5)
( KOLENC Drago, 2006)